Was IHN ausmacht? Die Mischung aus SÜSS UND SAUER! Einmal die Nase ins Glas und man riecht förmlich das Wechselspiel, beispielsweise zwischen Himbeere und Sauerkirsche. Das ist aber nur ein Teil, denn am Gaumen ist dieser Wein sehr harmonisch und von grosser Eleganz. Ein wirklich abgerundeter Tropfen, – eine unbedingte Wein-Empfehlung!
Aber wie kommt es zu diesem edlen Tröpfchen?
Das Familienunternehmen 'Bruno Rocca' produziert Weine mit viel Liebe und Leidenschaft! Das Herzstück der Produktion sind natürlich die Weinberge in der Barbaresco-Zone, eine Gesamtanbaufläche von etwa 682 Hektar, auf denen etwas mehr als 50 Tausend Doppelzentner Nebbiolo-Trauben erzeugt werden.
Die Region spricht für sich, denn die Hügel von Barbaresco wurden im Jahre 2014 offiziell als fünfzigstes UNESCO-Welterbe Italiens anerkannt!
Wichtig zu wissen: Die Abkürzung DOC (Denominazione di Origine Controllata) im Namen eines Weines bezieht sich auf die Zertifizierung für „kontrollierte Ursprungsbezeichnung“ und weist aus, dass der Wein aus einem definierten geografischen Gebiet stammt.
Die Weinlese ist auch heute noch Handarbeit und erfolgt ausschließlich in kleinen, offenen Kisten. Nur perfekt reife Trauben werden geerntet. Damit es jedoch zur Ernte kommen kann, benötigt es vor allem Geduld und einen starken Willen, weil die Nebbiolo-Rebsorte das ganze Jahr über konstante Hingabe benötigt. Ausserdem muss der Boden reich an Kalk und Mikroelementen sein, damit die Reben optimal gedeihen können.
Die zweite Sortierung erfolgt am Eingang der Kellerei. Nur vollkommene und gesunde Trauben werden zum Abbeeren ausgewählt. Dieser Vorgang wurde von Hand modifiziert, so dass die Trennung sanft ist und die Trauben entfernt werden, ohne die Stiele zu brechen oder die Schalen zu zerreissen.
Danach folgen zwei Gärungsprozesse:
Die erste Gärung generiert den Alkoholgehalt. Die alkoholische Gärung beginnt auf natürliche Weise in einem Prozess, den man als "veredelnde Extraktion" bezeichnet. Nach der Gärung ruht der Wein im Holz wo dann die zweite Gärungsstufe anfängt, die malolaktische Gärung. In dieser Phase wird die in den Trauben natürlich gebildete Apfelsäure in Milchsäure umgewandelt. Dieser Vorgang des Säureabbaus ist sehr wichtig, wenn man einen Wein mit einem harmonischen und ausgewogeneren Geschmacksbild herstellen möchte. Gelagert wird der Wein dann in Fässern mit einem Mindestalter von 40 Monaten, die ohne mechanische Hilfsmittel im Freien getrocknet werden, um die natürliche Entwicklung der Weine zu fördern. Und der Wein muss ab dem 1. November des Erntejahres mindestens 26 Monate reifen, davon neun Monate in Holzfässern. Die Abfüllung in die Flaschen erfolgt mit einem Minimum an Schwefel, um den natürlichen Prozess der gesamten Produktion zu respektieren.