Diego Mathier und seine Familie können wohl zu Recht behaupten, dass ihnen der Weinbau im Blut liegt – und auch eine gute Nase für die Lagen und das Geschäft. Die Wurzeln reichen geschichtlich weit zurück, finden sich doch die ersten urkundlichen Erwähnungen der Familie Mathier in Salgesch bereits im Jahr 1387. Die Quellen lassen darauf schliessen, dass die Familie Mathier bereits damals, im Spätmittelalter, bereits im Weinbau beschäftigt war. Zu dieser Zeit war es immer üblicher, dass Weinanbaugebiete von den Grundherren an bäuerliche Pächter verliehen wurden, wobei der Pachtzins dann oft die Hälfte der Ernte sein konnte.
"Der Rebbau ist ein harmonisches Zusammenspiel mit der Natur." Diese Philosophie spiegelt sich auch im gesamten Verarbeitungsprozess der Familie Mathier. So werden sämtliche Weinberge nach den Grundsätzen der integrierten Produktion schonend bearbeitet, wobei auf moderne Technologie, aktuellstes Know-How wie auch die langjährige Erfahrung der etwa 25 Angestellten gezählt werden kann. Und der Erfolg gibt der Familie Recht, produziert sie doch seit Jahren und mit grosser Konstanz Weine auf internationalem Spitzenniveau, mit einer stolzen Sammlung an Auszeichnungen. Das Tüpfelchen auf dem i ist für Diego Mathier jedoch die Auszeichnung zum Ersten Schweizer Winzer des Jahrzehnts, nachdem zuvor wiederholt bereits zum Schweizer Winzer des Jahres gewählt wurde.
Ein Wein mit viel Charme von einem der besten Schweizer Winzer – na dann, santé! |
Quelle:
https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/013937/2014-11-11/ (Historisches Lexikon der Schweiz: Weinbau)
https://www.weinlandschweiz.ch/news_bilder/00130_aus_bester_familie.pdf (Interview der Familie Mathier)
https://www.vinum.eu/ch/presse/2019/gpvs-2019-die-gewinner/ (Grand Prix du Vin Suisse)